Kinderbildungs-/-betreuungseinrichtungen - (Sonder-)erzieher - Anerkennung

  

Allgemeine Informationen

(Sonder-)Erzieherinnen / Erzieher sind an Horten und in Schülerheimen angestellt. Horte sind Einrichtungen für schulpflichtige Kinder außerhalb der Unterrichtszeit und ohne organisatorischen Zusammenhang mit der Schule.

Die Anstellungserfordernisse richten sich nach dem Gesetz über die fachlichen Anstellungserfordernisse für Kindergärtnerinnen/Kindergärtner und Erzieherinnen/Erzieher an Horten und Schülerheimen (Steiermärkisches Anstellungserfordernisgesetz - StAEG).

Ausländische Befähigungs- und Qualifikationsnachweise können von der zuständigen Behörde anerkannt werden. Die Anerkennung richtet sich nach dem Steiermärkischen Gesetz über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (StGAB).

  

Zuständige Stelle

Abteilung 6 Bildung und Gesellschaft

[Zuständige Stelle / Formular...]
  

Verfahrensablauf

Die Berufsqualifikationen von Antragstellern / Antragstellerinnen, die über einen den o. a. Qualifikationsnachweisen entsprechenden Befähigungs- oder Ausbildungsnachweis verfügen, werden - auf Antrag - als den landesgesetzlich festgelegten Voraussetzungen für die Aufnahme desselben Berufes entsprechend anerkannt, wenn der Befähigungs- oder Ausbildungsnachweis

  • von der zuständigen Behörde des Heimatmitgliedstaates ausgestellt wurde und
  • im Heimatmitgliedstaat erforderlich ist, um in dessen Hoheitsgebiet die Erlaubnis zur Aufnahme und Ausübung dieses Berufs zu erhalten.

Ist die Aufnahme oder Ausübung eines Berufes im Herkunftsstaat nicht geregelt, wird die Berufsqualifikation des Antragstellers / der Antragstellerin auf Antrag anerkannt, wenn der Antragsteller / die Antragstellerin diesen Beruf in den vorhergehenden zehn Jahren durch ein Jahr vollzeitlich oder während einer entsprechenden Gesamtdauer in Teilzeit in diesem Mitgliedstaat ausgeübt hat, sofern er / sie im Besitz eines oder mehrerer Befähigungsnachweise ist, der oder die

  • von der zuständigen Behörde des Heimatmitgliedstaates ausgestellt wurden und
  • bescheinigen, dass der Inhaber / die Inhaberin auf die Ausübung des betreffenden Berufs vorbereitet wurde.

Ausgleichsmaßnahmen können dann vorgeschrieben werden, wenn sich

  • die Ausbildung im betreffenden Beruf auf Fächer bezieht, die sich inhaltlich wesentlich von jenen nach den jeweiligen Beruf regelnden landesgesetzlichen Vorschriften unterscheiden, oder
  • der Beruf nach den jeweiligen landesgesetzlichen Vorschriften reglementiert ist und eine oder mehrere reglementierte Tätigkeiten umfasst, die nach den Rechtsvorschriften des Herkunftsstaates des Antragstellers/der Antragstellerin nicht Teil des Berufsbildes sind und sich die geforderte Ausbildung auf Fächer bezieht, die sich inhaltlich wesentlich von der Ausbildung des Antragstellers/der Antragstellerin, unterscheiden.
  

Erforderliche Unterlagen

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  • kurzes schriftliches Ansuchen
  • Ausbildungszeugnisse
  • Studienplan/Stundentafel der absolvierten Ausbildung (Anzahl der absolvierten ECTS/Wochenstunden muss ersichtlich sein)
  • allfällige Dienstzeugnisse zum Nachweis von beruflicher Praxis
  • Reisepass
  • auf freiwilliger Basis, zu statistischen Zwecken, wenn Ihnen in Österreich bereits eine ausgestellt wurde: Sozialversicherungsnummer (im Ansuchen bekanntgeben)
  • Lebenslauf (chronologische Auflistung der Schulausbildung und der Berufsausübung; wichtig: die Angabe von Postadresse, Telefonnummer, E- Mail-Adresse)
  • Bestätigung des zuständigen Ministeriums im Heimatland, worin bescheinigt wird, in welchem Bereich der Kinderbildungs- und-betreuungseinrichtungen mit der bereits abgeschlossenen Ausbildung im Heimatland gearbeitet werden darf, ob eine gruppenführende Tätigkeit zulässig ist, und Angabe des Altersbereichs der Kinder, die betreut werden dürfen
  • Nachweis der deutschen Sprachkenntnisse - ein B 2 Zertifikat Deutsch - gemäß den Vorgaben des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen - wenn Deutsch nicht die Erstsprache ist - ist empfehlenswert
  • Heiratsurkunde (bei Namensänderung)

Hinweis: Von allen Dokumenten/Zeugnissen sind Kopien der Originale und Kopien der beglaubigten Übersetzungen zu übermitteln.

  

Kosten

Verwaltungsgebühren in Höhe von ca. 180 Euro

Hinweis: Die Verwaltungsgebühren werden nach Abschluss der Verfahrens fällig.

  

Rechtsgrundlagen

  

Feedback

  

Datenschutzrechtliche Bestimmungen

  1. Im Zuge dieses Verfahrens bekanntgegebene Daten und jene Daten, die die Behörde im Zuge des Ermittlungsverfahrens erhält, werden auf Grund des Art. 6 Abs. 1 lit. c und e Datenschutz-Grundverordnung in Verbindung mit den diesem Verfahren zugrundliegenden Materiengesetzen automationsunterstützt verarbeitet. Die Verarbeitung erfolgt zum Zweck der Abwicklung des eingeleiteten Verfahrens, der Beurteilung des Sachverhalts, der Erteilung der Bewilligung sowie auch zum Zweck der Überprüfung.
  2. Die allgemeinen Informationen
    • zu den zustehenden Rechten auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerruf und Widerspruch sowie auf Datenübertragbarkeit;
    • zum zustehenden Beschwerderecht bei der Österreichische Datenschutzbehörde;
    • zum Verantwortlichen der Verarbeitung und zum Datenschutzbeauftragten finden Sie auf der Datenschutz-Informationsseite ( https://datenschutz.stmk.gv.at).